Gold – die Geschichte dieses Edelmetalles

Gold zählt zu den ersten Metallen, die von Menschen verarbeitet wurden. Dies liegt daran, dass Gold einerseits die auffallende gelbe Farbe zeigt, andererseits auch als Element direkt in der Natur vorkommt und nicht erst aus Erzen chemisch isoliert werden muss.

Gold – bereits bei geringer Hitze zu verarbeiten

Gold lässt sich sehr gut mechanisch bearbeiten. Die leichte Legierbarkeit mit vielen Metallen, die moderaten Schmelztemperaturen und die günstigen Eigenschaften der Legierungen machten Gold als Werkstoff sehr attraktiv.

Aufgrund seiner Farbigkeit, der Korrosionsbeständigkeit, die der Beständigkeit des Glanzes zugrunde liegt, Seltenheit und auffallender Schwere wurde es in vielen Kulturen vor allem für rituelle Anwendungen verwendet.

Die Ursprünge der Goldgewinnung

Die Goldgewinnung begann vermutlich in der Kupferzeit. In Mitteleuropa lassen sich goldene Gegenstände seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus nachweisen. Es wurde etwa im goldenen Hut von Schifferstadt und der Himmelsscheibe von Nebra verarbeitet.

Gold weckt schon immer Begehrlichkeiten

Seit alters her war Gold in Europa, Asien und Afrika sehr begehrt. Das Alte Testament spricht vom Goldenen Kalb, das sich die Israeliten als Götzenbild herstellten, während Moses die Zehn Gebote empfing, und vom Goldland Ophir. Die Gier nach Gold wurde zum Grund für Kriege, Plünderungen und Eroberungszüge.

Das Neue Testament erwähnt Gold im Zusammenhang mit den weihnachtlichen Huldigungsgeschenken, die die Weisen aus dem Morgenland dem neugeborenen Jesus nach Bethlehem mitbringen (siehe Matthäusevangelium, Kapitel 2, Vers 11).

Auch die alten Ägypter beuteten Gold-Vorkommen in Oberägypten und Nubien aus. Die Römer nutzten Fundstätten in Kleinasien, Spanien, Rumänien und Germanien.

Gold lässt auch in der Neuzeit die Menschen träumen

Immer wieder lockten Goldfunde große Scharen von Abenteurern an, die sich von Goldfunden eine „goldene“ Zukunft versprochen haben. Auch im 19. Jahrhundert kam es auf verschiedenen Kontinenten zu mehreren „Goldrausch“ genannten Massenbewegungen in die Fundgebiete großer Goldmengen;

Beispiele hierfür sind der kalifornische Goldrausch im Jahre 1849 und der Goldrausch des Jahres 1897 am Klondike River in Alaska. Auch in Australien und Südafrika kam es zum Goldrausch,  zu einem wahren „Run“ auf die Goldfundstätten. Kaum einer der Goldsuchenden wurde jedoch durch bergmännischen Goldabbau oder Goldwäsche reich.

Aktuelle Goldvorkommen

Die derzeitigen Gold-Vorkommen sind weltweit verstreut; circa 40 % des heute bergmännisch geförderten Goldes kommen aus USA, Südafrika, Australien und Russland.

Die derzeitige jährliche Förderung beträgt etwa 2600 Tonnen, etwa hundertmal mehr als im 19. Jahrhundert. Aktuell wird in zwei Jahren mehr Gold gefördert, als in den tausend Jahren des Mittelalters zusammen dokumentiert ist.

Trotz dieser relativ immensen Zuwächsen am Material „Gold“ führte das bisher noch nicht – aufgrund eines Überangebotes an Gold – zu nennenswerten Einbrüchen bei dem Goldpreis.

Gold als verlässlicher Wert in Krisenzeiten

Im Gegenteil. Trotz der aktuellen Fördermengen von Gold hat sich Gold auch und gerade in den Kreisenzeiten des 20. Jahrhunderts, aber auch in den aktuellen Krisen als Fels in der Brandung erwiesen. Ein stabiler bis stetig steigender Goldpreis kann auch jetzt während der Corona-Pandemie beobachtet werden.

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